Empfehlung

Behalten Sie den Überblick über Haftungsrisiken und vermeiden Sie teure Überraschungen

Im Fahrzeugbau müssen viele verschiedene Materialien verklebt werden, und jedes Unternehmen hat seine eigenen Klebeverfahren. Oft herrscht aufgrund von Befürchtungen, dass der Produktionsprozess dadurch beeinträchtigt werden könnte, eine gewisse Scheu vor der Umstellung auf neue Kleb- oder Dichtstoffe. Deshalb bietet SABA bei der Einführung neuer Kleb- und Dichtstoffe immer fachkundige Unterstützung an. Darüber hinaus führt SABA kundenspezifische Haftungstests durch, um für Ihre Anwendung die ideale Lösung zu finden.

Jan-Willem Tebeest
Autor Jan-Willem Tebeest European adhesive specialist
Kundenspezifische Haftungstests bei SABA

SABA führt jedes Jahr zahlreiche umfassende Haftungstests durch. Im Laufe unserer jahrzehntelangen Erfahrung haben wir eine umfangreiche Datenbank aufgebaut, die präzise Einblicke in die Leistungsfähigkeit unserer Klebstoffe auf verschiedenen Substraten bietet – mit und ohne Primer. Wir wissen genau, welche Produkte eine optimale Haftung auf verschiedenen Oberflächen gewährleisten. Wenn der Untergrund nicht bekannt ist, führen wir gerne Haftungstests durch. Auf der Grundlage dieser Tests können wir unsere Kunden individuell beraten und zugleich unsere Wissensbasis kontinuierlich erweitern.

Ablauf eines Adhäsionstests

  • Kundenanfrage: Unsere technischen Außendienstmitarbeiter nehmen häufig Anfragen entgegen, denen Materialien aus der Produktion des Kunden beiliegen, um realistische Testergebnisse zu erhalten. In manchen Fällen beziehen Kunden uns bereits in die Entwicklungsphase ein, damit wir sie von Anfang an zu den am besten geeigneten Lösungen beraten können. 
  • Auswahl des Testmaterials: In Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement wird festgelegt, welche Dichtstoffe, Klebstoffe und Vorbehandlungen für die jeweilige Anwendung getestet werden sollen. 
  • Durchführung: Die Tests werden von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von SABA in Dinxperlo (Niederlande) durchgeführt. 
  • Ergebnisse: Der Kunde erhält kostenlos einen offiziellen Bericht mit den Testergebnissen sowie eine persönliche Beratung.

Testverfahren und Normen

Das gewählte Testverfahren hängt davon ab, welcher Belastung die Klebeverbindung standhalten muss. Bei Anwendungen mit hoher Belastung, etwa bei der Verklebung von Fenstern in Hochgeschwindigkeitszügen, sind Tests unter strengeren Bedingungen notwendig. Für weniger extreme Anwendungen, beispielsweise die Abdichtung des Innenraums eines Pferdeanhängers, sind leichtere Tests ausreichend. Auch spezifische Normen wie DIN 6701 und DIN 2304 spielen eine Rolle.

Drei Tipps für die Auswahl des richtigen Kleb- oder Dichtstoffs Die drei folgenden Tipps helfen Ihnen bei der Auswahl des richtigen Kleb- oder Dichtstoffs für Ihren Produktionsprozess. Diese wertvollen Tipps beruhen auf jahrelanger Erfahrung und umfangreichen Haftungstests bei SABA.

1. Tipp: Richtige Dicke der Klebstoffschicht berücksichtigen

Ein entscheidender Faktor für eine dauerhafte Klebeverbindung ist die richtige Dicke der Klebstoffschicht. Bei MS-Polymer-Klebstoffen ist eine Mindestschichtdicke von 2 bis 3 mm erforderlich, damit die Elastizität optimal genutzt wird. Dies stellt sicher, dass die Klebeverbindung flexibel bleibt sowie Bewegungen und Vibrationen standhalten kann.
 
Bei der Planung Ihrer Konstruktion ist es wichtig, auf eine korrekte Schichtdicke zu achten, damit der Klebstoff seine Funktion optimal erfüllen kann. Eine zu dünne Schicht kann zum vorzeitigen Versagen der Verbindung führen, während eine zu dicke Schicht mit unnötigem Materialverbrauch und höheren Kosten einhergeht.

 

2. Tipp: Gleichbleibende Materialqualität gewährleisten

Die Qualität der zu verklebenden Substrate spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg des Klebeprozesses. Verwenden Sie Materialien in gleichbleibender Qualität, um einen sicheren und zuverlässigen Klebeprozess zu gewährleisten. Der Wechsel zu kostengünstigeren alternativen Materialien ohne vorherige Prüfung kann unerwartete Kosten oder Forderungen nach sich ziehen.
 
SABA führt regelmäßig Tests für Kunden durch, die in ihrer Produktion oder für regelmäßige Kontrollen neue Materialien verwenden wollen. Diese Tests gewährleisten, dass die neuen Materialien eine gute Haftung bieten und keine Probleme im Produktionsprozess verursachen.

 

3. Tipp: Lassen Sie sich immer zu Beschichtungen und Anstrichen beraten

(Pulver-)Beschichtungen und Anstriche können die Haftung des Klebstoffs erheblich beeinträchtigen. Trotz jahrelanger Erfahrung erleben wir bei beschichteten oder lackierten Materialien immer wieder Überraschungen. Derartige Behandlungen können die chemische Wechselwirkung zwischen dem Klebstoff und dem Substrat verändern, was die Haftung beeinträchtigt. Lassen Sie sich darum vor der Verarbeitung beschichteter oder lackierter Materialien immer gezielt von SABA beraten.
 


Beratung nach Maß durch unsere Experten

Eine fachkundige Beratung beugt Problemen vor und garantiert Ihnen eine optimale Klebeverbindung. Füllen Sie einfach das nachstehende Formular aus; unser Team wird sich dann in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen.

Kontakt
Sicherheitscode:
Wie steht es um meine Privatsphäre?