Empfehlung

Entdecken Sie die 3 Tipps von Gerrit

Die Erfahrung lehrt, dass in der Transportindustrie eine breite Palette von Werkstoffen zum Einsatz kommt und viele Unternehmen ihre eigenen Klebeverfahren anwenden. So stellen wir auch regelmäßig fest, dass man dem Umstieg auf einen neuen Kleb- oder Dichtstoff zurückhaltend gegenübersteht, da befürchtet wird, hierdurch den Produktionsprozess in Gefahr zu bringen. Aus diesem Grund ist SABA begonnen, Haftungstests nach Maß anzubieten. Inzwischen werden bei SABA jährlich über 200 umfassende Haftungstests für Kunden durchgeführt. Der Vorteil dieser Tests besteht darin, dass als Ergebnis eine passgenaue Empfehlung für den Kunden erteilt werden kann, abgestimmt auf dessen eigenen, individuellen Produktionsprozess. In vielen Fällen stellt sich heraus, dass mit einer weniger umfassenden Vorbehandlung gearbeitet oder sogar ganz darauf verzichtet werden kann.

Von Anfrage bis zum Beratungsgespräch Gerrit Leemkuil, Mitarbeiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und qualifizierter Klebpraktiker, beschreibt wie ein solcher Haftungstest vonstatten geht. Und gibt Ihnen 3 wertvolle Tipps zum Kleben verschiedener Substrate.

„Zunächst geht bei unseren technischen Verkäufern die Anfrage des Kunden ein, der oft Werkstoffe aus der Produktion des Kunden beiliegen. In Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement wird gezielt untersucht, welche Dichtstoffe, Klebstoffe und Vorbehandlungsprodukte in den Test einbezogen werden sollen. Anschließend werden in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von SABA in der Hauptniederlassung in Dinxperlo die Tests durchgeführt. Der Kunde erhält einen offiziellen Testbericht mit einer Übersicht über alle Testergebnisse sowie ein persönliches Beratungsgespräch. Und zwar völlig kostenlos!"

Das gewählte Testverfahren hängt von der Belastung ab, der die Klebeverbindung standhalten muss. Bei schweren Bedingungen, etwa beim Verkleben einer Fensterscheibe in einem Hochgeschwindigkeitszug, der durch Wind und Wetter Personen befördern muss, sind natürlich schwerere Testbedingungen notwendig als beispielsweise bei der Abdichtung der Innenseite eines Pferdeanhängers; hier reichen weniger extreme Tests aus. Außer der Belastung spielen auch spezifische Normen eine Rolle im Testverfahren, beispielsweise das Merkblatt DVS 1618 und die Norm DIN 6701 für den Schienenfahrzeugbau sowie DIN 2304 für die allgemeine Industrie.


3 Tipps von Gerrit

Tipp 1:

Die Dimensionen der Klebstoffschicht spielen eine wichtige Rolle. Um die Elastizität eines MS-Polymer-Klebstoffs zu gewährleisten, ist eine Schichtdicke von mindestens 2 bis 3 mm erforderlich. Die korrekte Anwendung des Klebstoffs in der gesamten Konstruktion ist damit ein wichtiger Parameter für eine nachhaltige Klebeverbindung.

Tipp 2:

Stellen Sie sicher, dass das zu verklebende Material eine konstante Qualität aufweist, damit auf Dauer ein sicherer und konstanter Klebeprozess gewährleistet ist. Wenn Sie beispielsweise auf ein preiswerteres anderes Material umsteigen, um Kosten zu sparen, ohne erneut die Klebeverbindung zu testen, kann der Umstieg später zu unerwarteten Kosten oder Nachforderungen führen. SABA führt regelmäßig Tests für Kunden durch, die in ihrer Produktion neue Materialien einsetzen oder ihren Prozess regelmäßig kontrollieren lassen wollen.

Tipp 3:

Eine Beschichtung oder Lackierung kann die Haftung des Klebstoffs stark beeinflussen. Selbst Gerrit mit seiner langjährigen Erfahrung erlebt hierbei immer wieder Überraschungen. Er empfiehlt darum, sich immer mit SABA in Verbindung zu setzen, um sich gezielt über beschichtetes oder lackiertes Material beraten zu lassen.


 

Nähere Informationen?

Wenn Sie sich näher hierüber informieren möchten, setzen Sie sich einfach mit SABA in Verbindung: +49 (0)2871 29 24 00 oder transportation@saba-adhesives.com. Wir besprechen gern mit Ihnen die Möglichkeiten für die Optimierung Ihres Produktionsprozesses.

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